Rehbergturm

Wandervorschlag Nummer 9

 


April 2019
zartes Grün umspielt den Turm im Frühling


Januar 2018
dieser Anblick ist Vergangenheit

auf dem Felsvorsprung steht nun eine stabile neue Bank

direkt am Fuße des Turms hat eine Sitzgruppe ihren Platz gefunden,
die im Juni 2020 als "Picknick-Platz SÜW" ausgezeichnet wurde


Verschnaufen mit einem wunderbaren Blick auf die Burg Trifels

 

 

und hier nun ein Schneespaziergang-Erlebnis mit Informationen

Auf dem 576 Meter hoch gelegenen Rehberggipfel wurde 1862,
durch freiwillige Beiträge und auf Anregung von Christian Zoeppritz,
der Rehbergturm erbaut.
Die Einweihung fand am 17. September 1862 statt.
Von der Genehmigung bis zur Fertigstellung des Turmes brauchten die Erbauer nur fünf Monate.


Inschrift: "Erbaut 1862 Durch freiwillige Beiträge auf Anregung von Chr. Zoeppritz"

Zoeppritz, beheimatet in Darmstadt, sollte wegen seiner Verdienste um den Fremdenverkehr im Jahre 1862 zum Ehrenbürger der Stadt Annweiler am Trifels ernannt werden, was jedoch vom Bayerischen Staatsministerium abgelehnt worden ist.
(Quellennachweis: 700 Jahre Waldrohrbach, Seite 171/172 - Vom Asselstein zum Rehbergturm - Walter Ehrhardt)

Der 14 m hohe Aussichtsturm ruht auf einem gewaltigen Felsenlager. Die Wanderung zum Rehberggipfel und der Aufstieg auf den Rehbergturm macht sich zu jeder Jahreszeit bezahlt. Und die wunderschöne Aussicht ist nur ein Grund dafür.


Im Februar 2005 faszinierte uns dieser Blick auf die Bergkette Trifels, Anebos, Münz
und auf unser Dörfchen Bindersbach,
das sich in das enge, schneeüberpuderte Tal kuschelt.


Februar 2005

Die folgenden Fotos haben wir am 28. Dezember 2005 aufgenommen.
Seit zwei Tagen fielen leise Schneeflocken,
die Landschaft war unter einer dicken, unberührten Schneedecke verschwunden.
Selbst die Waldbewohner schienen sich verkrochen zu haben.
Nur ganz selten kreuzten Rehspuren unsere Pfade.


Der Weg von der Rehbergquelle hoch zum Rehbergturm liegt unter einer unberührten Schneedecke.


Nur unsere eigenen Fußspuren sind zu sehen.
Über uns wölbt sich der Wald wie eine weiße Kuppel. Die Bäume tragen schwer an ihrer Last.

Auf Schritt und Tritt überrascht uns die Natur mit neuen Schönheiten:
Spitze Eiszapfen haben sich an den Felsen gebildet.


Kiefernzweige tragen ein weißes Schneemützchen


Vom Herbstwind vergessene Buchenblätter
sorgen für einen kleinen Farbtupfer in der weißen Pracht


Obgleich durch den andauernden Schneefall keine Tierspuren aufzuspüren sind,
zeugt diese leere Futterkrippe vom Hunger der Waldbewohner.


Wir nähern uns dem Rehbergturm


Über die verschneiten Stufen geht es ins Innere des Turmes.


14 Meter aufwärts, das heißt 58 Stufen, führt uns die Wendeltreppe zur Plattform.


In 576 Meter Höhe bieten sich uns zauberhafte Durchblicke auf tief verschneite Tannen.

Kahle Laubbäume recken ihre weißen Äste gen Himmel.

Der Fernblick wurde uns an diesem Tag durch den leise rieselnden Schnee verwehrt.
Die Wanderung durch die stille Natur, die frische Luft, die vom Himmel trudelnden Schneeflocken -
all das war jedoch Erholung pur.

 

 

unser Routenvorschlag